Altersgruppen

Altersgruppen, warum ist das für uns wichtig:

  • Durch vielfältige Kontakte mit altersnahen und altersfernen, von entwicklungsähnlichen und entwicklungsunterschiedlichen Begegnungen, lernen unsere Kinder soziales Leben.
  • Indem wir einen Elementar- und einen Krippenbereich bieten, vermeiden wir schmerzhafte Brüche durch Gruppen- oder Einrichtungswechsel.
  • Es entstehen kontinuierlichere und vertrauensvollere Beziehungen zwischen allen Beteiligten.
  • Eine Altersmischung ermöglicht Einzelkindern geschwisternahe Beziehungen kennenzulernen.
  • Geschwisterkinder können die ersten Jahre in ihrer Kindheit gemeinsam erleben.

Die Altersgruppen sind nicht nur für die Erwachsenen eine schöne Möglichkeit die jeweils Gleichaltrigen zusammenzufassen, sondern für die Kinder ergibt sich eine gruppenübergreifende Zugehörigkeit, die mit zunehmendem Alter immer wichtiger wird.

 

Training der Sinneswahrnehmung für die Allerkleinsten (1-2 Jahre alt). Unsere Minis sind zum Beginn des Kitajahres jünger als 2 Jahre und steigen zum neuen Kitajahr zu den Stoppelhopsern auf, wenn sie bis dahin 2 Jahre alt geworden sind. Mit den Minis, unseren Kleinsten treffen wir uns wöchentlich, um schwerpunktmäßig die Sinnenswahrnehmung der Kinder zu stimulieren. Mit unterschiedlichsten Materialien (Creme, Kleister, Fingerfarbe, Naturprodukten.u.ä.) werden die Kinder angeregt in ruhiger, entspannter Atmosphäre neue (Körper-) Erfahrungen zu machen. Kleckern, schmieren, matschen ist dabei ausdrücklich erlaubt!
Die Stoppelhopser im Alter zwischen zwei und vier Jahren gehen mit Schaufeln, Eimern und Lupen ausgerüstet auf Stoppelfeld. Hier gibt es immer viele spannende Dinge zu entdecken. Regenwürmer und kleine Krabbeltiere, werden mit Lupen untersucht, aus Maulwurfshügeln werden kleine Berge und das Stoppelfeld ist durch seine Größe zum Verstecken – und/oder Fangenspielen perfekt geeignet. Unsere Stoppelhopser sind zum Beginn des Kitajahres 2 oder 3 Jahre alt und steigen zum Beginn eines neuen Kitajahres zu den Waldgeistern auf, wenn sie bis dahin 4 Jahre alt geworden sind.
Die vier- bis fünfjährigen sammeln spielerische Lebenserfahrungen im Wald und der eigenen Waldhütte. Unsere Waldgeister sind zum Beginn des Kitajahres 4 Jahre alt. Sog. „Kann-Kinder“ (nach dem Einschulungs-Geburts-Stichtag geborene) steigen bereits zum Januar zu der Bauwagengruppe auf. Ansonsten werden sie im neuen Kitajahr zu der Bauwagengruppe dazustoßen, sofern sie 5 Jahre alt sind. Bei Wind und Wetter spielen wir draußen im nahegelegenen Wald und erkunden ihn in den verschiedenen Jahreszeiten. Durch das immer andere Wetter (Regen, Sonne, Nebel, Kälte, Sturm…) gibt es immer neue aufregende Sachen zu entdecken. Ausgerüstet mit Schaufeln und Eimern machen wir alles was Spaß macht: in unserer selbstgebauten Waldbude spielen, Stöcker sammeln, durchs Unterholz kriechen, Steine finden, Tiere aufspüren, in Pfützen springen, Blättersuppe kochen, graben, matschen… Im Vordergrund steht dabei der Spaß der Kinder. Zusätzlich ist uns aus pädagogischer Sicht wichtig, den Kindern weitere Erfahrungsspielräume und Bewegungsmöglichkeiten zu bieten. Im Wald wird die Motorik noch einmal anders eingesetzt und geschult (klettern, balancieren, rennen…) und zusätzliche Sinneserfahrungen (riechen, fühlen, hören, sehen) bereichern die kindliche Entwicklung. Ebenso wird die Phantasie und die kindliche Kreativität durch das Spielen mit Naturmaterialien angeregt. So werden aus Stöcken und Blättern ganze Luxusappartements für Ameisen gebaut. Auch möchten wir den Kindern vermitteln, dass der Wald/die Natur und das Leben darin wertvoll und schützenswert ist. Durch dieses Angebot für Kinder aus den drei unterschiedlichen Gruppen wird der gruppenverbindende Gedanke bei unseren Unternehmungen im Wald gepflegt, so daß die Freundschaften der Kinder über die Gruppen hinaus entstehen und wachsen können. Das Spielen mit den Waldgeistern ist zu einer echten Waldbegeisterung geworden!
Unsere zukünftigen Schulkinder nennen sich „Riesendinos“. Sie treffen sich regelmäßig mehrmal in der Woche um verschiedene Themen zu besprechen und zu vertiefen. So tauchen sie ein in die Welt der „Sprachdetektive“ und der „Zahlenforscher“. Sie treffen sich im „Bauwagen“ um ihr handwerkliches Geschick zu erproben. Unterstützt durch die biologische Station, erforschen sie die Natur in den Rieselfeldern. Ein regelmäßiges Projekt ist auch „Mut tut gut“, hier wird das Selbstbewusste der Kinder nochmal besonders gestärkt. Außergewöhnliche Projekte z.B. Besuch beim Imker werden in Kooperation mit anderen Einrichtungen vorbereitet und durchgeführt. Die weitgefächerte Förderung in den einzelnen Bereichen vertieft und intensiviert das Wissen und die Erfahrungen der Kinder. So werden sie mit Spaß und Freude am Lernen und Lust auf Neues auf die Schule vorbereitet. Zum Abschluss der Kitazeit unternehmen die Riesendinos einen Ausflug in einen Freizeitpark. Mit einer großen Abschiedsfeier verlassen sie die Kita als „selbstbewusstes“ und „neugierige“ SCHULKINDER.

 Die Waldhütte der Waldgeister

Die Waldhütte der Waldgeister ist etwas Besonderes in vielerlei Hinsicht. Eine Hütte im Wald ist eben ein Kindertraum. Gebaut aus herumliegenden Ästen und überdacht mit einer Plane ist sie mittlerweile zu einem Teil des Wäldchens geworden.

Den Kindern bietet sie einen festen Anlaufpunkt im Wald und Schutz bei regnerischem Wetter.
Auch für die Eltern der Waldgeister ist sie keine Unbekannte. Die Waldhütte will nämlich sozusagen gewartet werden. So treffen sich die Eltern und Kinder in unregelmäßigen Abständen an der Waldhütte um Reparaturarbeiten auszuführen, die Standfestigkeit der Hütte zu erhöhen, morsche Äste auszutauschen und dabei eine Vorstellung davon zu bekommen, was die Waldgeister in ihrem Wäldchen vorfinden und erleben.